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Abstract
Es ist mir eine angenehme Pflicht, an dieser Stelle mitinnerlicher Wärme, meinen ungarischen Freund, Prof.Dr. János
Melich (geboran 16. September 1872 in Szarvas - gestorben am 20. November 1963 in Budapest), dankerfüllt zu erwähnen. Er war weltberühmter Sprachwissenschaftler, seit dem Jahre 1954 Ehrenmitglied der Finnisch-Ugrischen Gesellschaft in Helsinki, ein gewissenhafter Forscher, gutmitig, hochgesinnt, der suverläßigete Ungar, immer boreit den Mitmenschen su helfen. Als ich im August 1943 das erste Mal nach Ungarm kan, Professor Melich war schon
im Ruhestand und wirkte noch als Ceneraldirektor der Akademie-bibliothek in Budapest. Er pflegte zu sagen: "ắn tót vagyok, deasért jó magyar embert (obwohl ich Slowake bin, bin ich doch derrichtige Magyart) Anlaß zu diesen hat die chemalige ungarische Redewendung "tốt nam ember gegeben, was wörtlich auch folgendes bedeuten könnter "Der Slowake ist kein Mensch." Mancine empfindli- chen Slaven fassen es als Beleidigung auf. In Wirklichkeit aberist hier keine Diskrimination vorsuhanden, sondern es handeltsien un ein Hißverständnis. Der tichtige Lexikograph Morita Ballagi hat diese Sache in seinem gründlichen Wörterbuch U1 teljes nagyer de német szótár (natodik kiadás), Budapest 1890,





